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| | Talkline-Umfrage: Netztreue ist Deutschen wichtiger als das iPhone Mehr als 70 Prozent der Deutschen lehnen es ab, für das iPhone das Handy-Netz zu wechseln. Auch ein Preis ab 400 Euro schreckt rund 90 Prozent der Deutschen vom Kauf des Apple-Handys ab. Dies ergab eine heute vom Service Provider Talkline vorgestellte repräsentative TNS Infratest-Umfrage*. Im US-amerikanischen Markt ist das erste Apple-Handy ausschließlich mit einem Vertrag beim Netzbetreiber AT&T erhältlich. Während dort offenbar ein Anbieterwechsel, ein unsubventionierter Handy-Preis und eine hohe monatliche Gebühr keine großen Hürden darstellen, stehen Deutschlands Handynutzer fest zu ihrem Mobilfunknetz. Die Talkline-Studie hat im Detail ergeben, dass 70,6 Prozent der Befragten den Anbieter ihres Mobilfunknetzes (Netzbetreiber oder Service Provider) nicht wechseln wollen, um das iPhone nutzen zu können. Nur für 8,2 Prozent spielt bei der Entscheidung für das iPhone ein möglicher Netz- und Netzanbieterwechsel keine Rolle. 18,6 Prozent der Befragten (Frauen: 22,1 Prozent, Männer 14,8 Prozent) kennen das Apple-Handy nicht, obwohl das Gerät in den vergangenen Wochen einen gewaltigen Medienrummel auslöste.
"Das Umfrageergebnis zeigt, dass sich die meisten Handynutzer bewusst für ein Netz entschieden haben und dabei bleiben wollen“, erklärte Christian Winther, CEO und Talkline-Geschäftsführer anlässlich der Vorstellung der Studie. "Unser Geschäftsmodell, das dem Kunden umfassende Wahl bei der Kombination von Tarif, Gerät und Netz gibt, wäre also auch beim iPhone gefragt.“ Die Umfrage zeige, dass auch das Apple-Handy nicht in der Lage ist, gültige Marktgesetze umzukehren. Winther weiter: „Erst der Service- und Preiswettbewerb der Service Provider hat Mobilfunk für Millionen erschwinglich gemacht und verhindert, dass der Mobilfunkmarkt in Monopolen erstarrt. Doch diesen Monopolstrukturen leistet Apple mit seiner Vermarktungsstrategie Vorschub.“
Die Talkline-Umfrage macht außerdem deutlich, dass den Deutschen das iPhone ohne die Subventionen in den üblichen Tarifmodellen zu teuer ist. 88,7 Prozent der Befragten halten einen Preis von ca. 400 Euro für ein Mobilfunkgerät für zu hoch. Nur 6,6 Prozent finden ihn angemessen. Die Jüngeren – zwischen 14 und 29 Jahren – würden mit 18,4 Prozent am ehesten ein iPhone unsubventioniert erwerben. Zum Vergleich: Bei den über 50-Jährigen liegt diese Zahl bei nur 1,3 Prozent.
Vor wenigen Wochen hatte sich Talkline in einem offenen Brief „iPhone für alle“ an Apple gewandt und im Interesse der Verbraucher eine offene Vertriebsstrategie für den deutschen Markt gefordert. Bislang blieb der offene Brief unbeantwortet.
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| Informationen zur Pressemitteilung
Veröffentlichung: 04.07.2007 PR-Mitteilung von: Talkline Internet: www.talkline.de
Pressemitteilung-Herausgeber: Talkline GmbH & Co. KG
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